von einer Linuxversion zur nächsten |
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Linux-InstallationenDie ursprüngliche Zielsetzung bestand in der Bereitstellung der Funktionalität eines LAMPP Linux+Apache+MySQL+PHP+Perl in einem Intranet. Aufgrund der weiten Verbreitung - auch in meinem Bekanntenkreis - wurde SuSE als Basisdistribution gewählt, für die es eine breite Unterstützung im deutschsprachigen Web gab. Auch wenn ich mich schon mit Ubuntu beschäftigt habe, ist es aus Zeitgründen bei der SuSE geblieben. Mittlerweile ist die Zahl der zur Verfügung stehenden Software sehr groß und ich finde eigentlich alle Applikationen, die ich für meine Zwecke benötige. Derzeit ist durchgängig eine 10.x Version im Einsatz. Die generelle Umstellung auf die aktuelle 10.3 ist derzeit in Arbeit. Es gibt für mich keinen Anlaß, Windowsapplikationen zu verwenden. InstallationserfahrungenNeue Versionen der größeren Distributionen kommen mehrfach im Jahr heraus, man muss die aber ja nicht nachziehen, wenn man eine lauffähige Installation hat, die zufriedenstellend funktioniert. Einzelne Aktualisierungen lassen sich ja mit online-Updates nachziehen. In Hinblick auf die doch von von Zeit zu Zeit gewünschte Neuinstallation, weil grundlegend neue Versionen den Austausch mehrerer Bibliotheken erfoderlich machen, sollte die Plattenpartionierung etwas länger bedacht werden.
OpenSuSE 11.1Zur Vorbereitung wurden die /home Verzeichnisse auf das mit GigaBit angebundene NAS gelegt, damit alle Einstellungen von allen Rechnern gleichmäßig funktionieren. Das entsprechende Verezichnis lässt sich in der Benutzerverwaltung von Yast zuweisen. Eine weitere Arbeitsstation hat eine frühe Installation dieser Version notwendig gemacht. Hier habe ich KDE 4 installiert, die ich allerdings derzeit noch als etwas träge empfinde. Das Notebook (NX7300 von HP/Compaq;Mai 2007, BMC43) wurde unkompliziert aktualisiert. Die WLan-Unterstützung funktioniert weiterhin. Auch die 128 bittige WEP-Verschlüsselung funktioniert jetzt korrekt. Mein eigener Arbeitplatz wurde von 10.3 ohne echte Probleme erneuert. Die bestehende KDE 3 wurde renoviert und blieb funktionsfähig. Die KDE3 war übrigens als Default aktiviert, beim Systemstart kann entsprechend umgeschaltet werden. Aufgefallen ist mir allerdings:
Für mich ist die KDE4 stark gewöhnungsbedürftig und ich werde mich damit noch etwas beschäftigen müssen. OpenSuSE 11.0Ich habe es auf dem Notebook (NX7300 von HP/Compaq;Mai 2007) installiert, wobei es mir im wesentlichen um die verbesserte WLan-Unterstützung ging. Der Kernel-Treiber unterstützt auch die verbaute Version des Broadcomm-Chips. Es muss allerdings via YAST das Modul für die BMC43-Firmware installiert werden. Es werden anscheinend nicht alle Verschlüsselungsmodi unterstützt. Natürlich hatte ich mit WEP/gemeinsamer Schlüssel/128 Bit/Ascii eine nicht lauffähige Variante gewählt. Es funktioniert einwandfrei mit WEP/offener Schlüssel/ 128 bit/ Hexadezimal-Notation. Anscheinend fehlt in der Fimwarebeschreibung ein Teil der Verschlüsselung. OpenSuSE 10.3Zu einem frühen Zeitpunkt der Installation kann das Netzwerk eingerichtet werden, um weitere Repositories ( Wlan mit einem Broadcom-ChipEin Notebook, (NX7300 von HP/Compaq) das im Mai 2007 gekauft wurde, brachte einen kleinen Blick auf Vista. Nachdem die wlan-Funktionalität nach einigen Bemühungen unter SuSE 10.2 erreicht werden konnte, ist mit 10.3, unter der auch die multimedialen Fähigkeiten ausreichend sind, Vista von der Platte verschwunden.
Leider läßt sich der Kerneltreiber Der Das Ergebnis der Installation läßt sind mit 64-Bit-VersionObwohl AMDs-64er Prozessoren ja schon das eine und andere Jahr auf dem Buckel haben, ist im 64Bit-Bereich die Softwareunterstützung insbesondere im Desktopbereich nicht ganz so umfangreich, wie für 32-Bit. Insbesondere die Firefox-Plugins werden verschiedentlich nur für 32 Bit bereitgestellt. Server-InstallationIn der freien OpenSuSE-Installation ist kein expliziter Server-Installationstyp vorgesehen, ob man eine grafische Oberfläche mit installiert, die man später im Betrieb nicht mehr nutzt (im Run-Leveleditor Runlevel 3 auswählen) ist Geschmackssache, nach meinen Erfahrungen ist das Arbeiten mit dem grafischen Yast intuitiver. Installieren Sie ruhig etwas mehr, man könnte ja den Server auch noch zur batchmäßigen Bildbearbeitung oder zum konvertieren von Musikdateien einsetzen, dann ist das Vorliegen der entsprechenden Bibliotheken ganz zweckmäßig. Weitere praktische Software - bis auf Ausnahmen auf der DVD enthalten -
Lampp/Xampp-Installation
Verwendet wird von mir das
Xampp-Paket von Apachefriends.org,
das nach meinen Erfahrungen jeweils kurzfristig an Neuerungen angepasst wird. Die Installation besteht ganz simpel aus dem Auspacken des Tarballs nach Nach der Xampp Installation
Xampp-UpgradingIn der Regel wird ein Paket mit den geänderten Dateien zur Verfügung gestellt. Bei einer Neuinstallation, weil man beispielsweise eine Version ausgelassen hat, sollte man die Konfigurationsdateien der alten Version einfach ausprobieren. Meistens funktioniert danach alles wie gehabt. Linux: Von Version zu VersionSuSE 7.2 SuSE 9.1 SuSE 9.3 und folgendeSuSE 7.2Begonnen hat es im Herbst 2001 mit einem als Arbeitsplatzrechner ausgemusterten PC 486/133MHz mit 80 MB RAM und 3 IDE-Platten (6,5 GB); zwei 100MBit Ethernet-Karten
Neues Abenteuer: Update auf SuSE 7.3 [Ende Nov. 2001]Nachdem sich ein Update zweier Workstations unproblematisch und nahezu parallel durchführen ließ, habe ich dann den hardwaremäßig recht betagten Server "aktualisiert" in der Hoffnung, von neuen Kernelfeatures Vorteile zu ziehen.
Erfahrungen mit SuSE 8.0Ein Update im Clientbereich mit geringfügig modifizierten
Paketauswahlen wird ebenso wie eine Neuinstallation meines neuen Rechners zügig
und sauber durchgeführt.
Das Neu-Aufsetzen des LAMPP-Servers verlief dagegen schon etwas problematischer. Ein Update habe ich hier nicht versucht, da der Server jetzt auf meiner alten Workstation läuft. Das Partitionieren ist offenbar immer noch Gefühlssache, im Netz gibt es sehr
viele verschiedene Modelle, die allesamt wohl begründet sind.
Ich habe besonderen Wert auf Datensicherungszwecke gelegt und eine eigene Spiegel-Partition
angelegt, um per cron-Job die sicherungen zu verteilen. Für die Installation wurde die manuelle Paketauswahl selektiert, die bereits zahlreiche vorselektierte Module beinhaltet. Eine Selektionsmöglichkeit, jetzt einen Server zu installieren, gibt es dabei nicht. Dummerweise erscheint im Paket "Kernel" ein Hinweis á la hier bloß nix ändern. Nach der Installation gibt es noch einen beruhigenden Hinweis, daß LILO leider nicht geschrieben werden konnte anschließend startet nix. Leider habe ich erst nach einem zweiten Versuch mit erneuter Paketauswahl mal in /boot geschaut, und kein vmlinuz und keine System.map-2.4.18-4GB gefunden. Also: Dritter Anlauf und trotz Warnhinweisen einen Kernel selektiert. Voilá, es läuft. Nach Aufspielen von Webmin (auch in der SuSE 8.0 nicht enthalten), erfolgt die weitere Einrichtung jetzt ohne Monitor und Tastatur. Bevor der Server in den Keller geht, schnell noch mal eben den grafischen Startmodus abschalten. Ich habe keine andere Stelle gefunden und bin dann in YAST gegangen. Leider wurden für diverse daemons ein default-Startverhalten eingetragen und eine erneute Änderung der Boot-Dienste war fällig, was mit Webmin unproblematisch durchfhrbar ist. Der Router-Dämon für DSL hat sich ein weiteres Mal geändert, kommt aber ohne weitere Schwierigkeiten zum Laufen. Der SuSE-Firewall2 kann offenbar genutzt werden. Die Konfiguration erstellt vernünftige IPtable Einträge. Im Laufe dieser Version bin ich dann auf das XAMPP-Paket umgestiegen. SuSE 9.1 mit neuem KernelMit dem neuen Kernel 2.6 waren für mich grössere Neuerungen erreicht, die einen Systemwechsel rechtfertigten. Ich habe die Clients und Server mit der SuSE 9.1 jeweils neu installiert. Einige Folgen aus der Neuinstallation:
ServerDas Programm für das DSL-Routing hat sich mal wieder geändert, es ist jetzt der Roaring Penguin ADSL. Die LAMP Installation wird mit dem Xampp-Paket von Apacheorg vorgenommen. Als Firewall dient weiterhin ein IpTables-Skript, da der SuSE-Firewall für mich ausgesprochen unverständlich dokumentiert ist. ClientDie Hardwareerkennung war problemlos, Scanner und Kamera via USB wurden einwandfrei erkannt. Der CD-Brennerbetrieb wurde erheblich vereinfacht. Die Installation des Cups, der meinen Drucker auch Windowsrechnern im Netz bereitstellt, erfordert einiges Gefriemel an den Dateirechten, die unter KDE mitgelieferten Konfigurationsprogramme liessen sich nicht nutzen. SuSE 9.3 - endlich problemlosDer Übergang zur Version 9.3 war nach den Vorarbeiten mit der Version 9.1 endlich problemlos zu bewerkstelligen. Vor allem kann jetzt die SuSE-Firewall problemlos benutzt werden. |
| aktualisiert am 22.12.2008 11:49:37 | ©W.Meinhart |