von FIDO zum LAMP

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Begonnen hat alles mit einem 2.400er Modem und den BBSen (gibt's sowas heutzutage überhaupt noch?),
gefolgt wenig später (1993) von einem 14.400er Modem. Die ISDN-Anbindung hatte ein ELSA-MicroLink zur Folge.

Seit meinen frühen DFUE-Tagen habe ich am FIDO-Leben teilgenommen, Crosspoint war das Programm meiner Wahl, bei Hinrich Donner war ich gut betreut. Sehr hilfreich waren die Beiträge, kompetente Antworten auf Probleme kamen schnell (fand ich damals, als die Boxen nach komplizierten Polling-Regeln Runden durchs GERNet drehten, und Mails schon mal vier Stunden in Deutschland unterwegs waren. Für den sofortigen Direktversand mußte man extra zahlen.).

Daneben breitete sich das Internet stärker aus, in Konkurrenz zu den FIDO-Boards gab es die Newsgroups. Die Qualität in den deutschen Newsgroups genauso wie in den FIDO-Boards bekam etwas Oberlehrerhaftes (RTFM, Verweis auf Zitierrichtlinien, schnell hingeworfener Source-Code, den der Autor vorsichtshalber selbst nicht ausprobiert hatte). Mittlerweile scheinen dank Spezialisierung wieder mehr Kenner der Materie am Werk zu sein, obwohl in einigen Foren ein etwas unfreundlicher Ton herrscht. Hier trifft man immer wieder einmal auf Vielschreiber, die zu jedem Thema eine herablassende Bemerkung machen können. Generell sind die Foren recht hilfreich, auch wenn machmal besser ist, etwas vorsichtig auszuprobieren.

Das Internet hat dann 1994 bei mir Einzug gehalten, Compuserve erschien mir richtig, später habe ich auch AOL und T-Online ausprobiert, um dann 1997 bei SNAFU zu landen, die mir das richtige Preis-/Leistungsverhältnis bot, und auf der ich meine erste Homepage ins Netz stellte und ein paar selbst entwickelte Delphi-Anwendungen veröffentlichte.

Die schnellen Versionswechsel und die schlechte Endqualität der Produkte der Gates-Company haben mich dann in die Linux-Welt der microsoft-freien Anwender gebracht. Leider muß ich mich aus beruflichen Gründen aber immer noch mit XP herumärgern, aber dank der Beschäftigung mit Linux weiß ich, daß es etwas konzeptionell Besseres gibt.

Der Wechsel zu ADSL hat dann schnell den Aufbau eines LAMP-Servers für die mittlerweile insgesamt drei Rechner der Familie mit ihren verschiedenen Betriebssystemen wünschenswert gemacht.

Dank zahlreicher und ausführlicher Hinweise (mit einem hohen Anteil an Seiten, die in gut lesbarem Deutsch geschrieben sind) konnte eine etwas ältere Maschine aufgebaut werden, die Routing-Dienste im LAN leistet und noch Platz für weitere Experimente ließ. Mittlerweile wurde der erste Server durch eine leistungsstärkere Hardware ersetzt.


aktualisiert am 27.12.2007 18:52:02 ©W.Meinhart
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